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Asiatische Hornisse im Raum Besigheim mit Insektenschutz an Fenstern fernhalten

26. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Asiatische vs. Europäische Hornisse: Infografik mit zwei Hornissen, dunkel vs. rötlich-gelb, Größenvergleich.

Die Asiatische Hornisse breitet sich auch im Raum Besigheim weiter aus. Der Bezirksverein für Bienenzucht Besigheim berichtete Anfang 2026, dass die invasive Hornissenart inzwischen im Vereinsgebiet vorkommt. Bislang wurden vor allem einzelne Tiere an Bienenständen beobachtet.

Bewohner in Besigheim und Ottmarsheim sollten verdächtige Tiere nicht eigenständig bekämpfen. Wichtig sind eine möglichst sichere Bestimmung, ein Foto und die Meldung über die offizielle Plattform des Landes Baden-Württemberg.


Woran erkennt man die Asiatische Hornisse?

Die Asiatische Hornisse, wissenschaftlich Vespa velutina, ist etwas kleiner und deutlich dunkler als die heimische Europäische Hornisse. Zu den wichtigsten Erkennungsmerkmalen gehören:

  • Eine überwiegend schwarze Brust

  • Ein dunkler Hinterleib mit einer auffälligen gelben bis orangefarbenen Binde

  • Gelbe Enden an den Beinen

  • Eine dunklere Erscheinung als bei der Europäischen Hornisse


Die heimische Europäische Hornisse besitzt dagegen eine rotbraune Brust, rotbraune Beine und einen deutlich gelb-schwarz gezeichneten Hinterleib. Sie ist besonders geschützt und darf nicht bekämpft werden. Deshalb ist eine eindeutige Unterscheidung besonders wichtig.


Warum beschäftigt die Art die örtlichen Imker?

Für die Aufzucht ihrer Larven benötigt die Asiatische Hornisse proteinreiche Nahrung. Dazu erbeutet sie verschiedene Insekten. Im Spätsommer und Herbst können auch Honigbienen einen bedeutenden Anteil ihrer Beute ausmachen.


Die Hornissen warten teilweise vor Bienenstöcken und fangen heimkehrende Arbeiterinnen im Flug ab. Bei einem starken Auftreten kann dies Bienenvölker zusätzlich belasten. Auch für den Obst- und Weinbau ist die weitere Entwicklung der Art von Bedeutung.

Einzelne Asiatische Hornissen verhalten sich gegenüber Menschen normalerweise nicht angriffslustig. In der Nähe eines Nestes können die Tiere jedoch sehr wehrhaft reagieren.


Wo werden die Nester gebaut?

Im Frühjahr entstehen zunächst kleine Gründungsnester. Diese befinden sich häufig an geschützten Stellen im Siedlungsbereich, beispielsweise:

  • Unter Dachvorsprüngen

  • In Garagen oder Gartenhütten

  • In Rollladenkästen

  • In Hecken und Sträuchern

  • In Aufbewahrungsboxen für Gartenmöbel


Später können die Tiere größere Nester anlegen, die sich häufig hoch in Baumkronen befinden. Zu einem verdächtigen Nest sollte ausreichend Abstand gehalten werden. Eine Entfernung darf aufgrund der Stichgefahr ausschließlich durch geschulte Fachkräfte erfolgen.


Sichtungen in Besigheim und Ottmarsheim melden

Wer in Besigheim oder Ottmarsheim eine verdächtige Hornisse entdeckt, sollte das Tier nach Möglichkeit aus sicherer Entfernung fotografieren. Anschließend kann die Beobachtung mit Foto und Standort über die Meldeplattform der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg oder über die „Meine Umwelt App“ eingereicht werden.


Auf selbst gebaute oder gekaufte Hornissenfallen sollte verzichtet werden. Solche Fallen wirken häufig nicht gezielt und können auch Honigbienen, Wespen sowie die besonders geschützte Europäische Hornisse töten.


Hornissen fernhalten mit Insektenschutz an Fenstern

Maßgefertigte Insektenschutzgitter an Fenstern und Türen können verhindern, dass einzelne Hornissen, Wespen und andere Insekten in Wohnräume gelangen. Vorhandene Nester werden dadurch jedoch nicht entfernt und Einflugöffnungen zu einem Nest dürfen nicht verschlossen werden.


Hinweis: Dittes-Insektenschutz bietet keine Nestentfernung oder Schädlingsbekämpfung an. Unser Leistungsbereich umfasst maßgefertigten Insektenschutz für Fenster, Türen und Lichtschächte einschließlich Beratung, Aufmaß und Montage.


Der passende Insektenschutz beginnt mit einer guten Beratung.

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