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Asiatische Tigermücke in Bietigheim-Bissingen nachgewiesen

22. Aug.
2 Min. Lesezeit
Asiatische Tigermücke mit schwarz-weiß gestreiften Beinen

Am 29. Juli 2025 informierte die Stadt Bietigheim-Bissingen über den Nachweis einer Asiatischen Tigermücke. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmückenart ist inzwischen auch in verschiedenen Regionen Baden-Württembergs anzutreffen. Durch einfache Maßnahmen können Einwohner dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung zu erschweren.


Woran erkennt man die Asiatische Tigermücke?

Die Asiatische Tigermücke trägt den wissenschaftlichen Namen Aedes albopictus und ist deutlich kleiner als viele heimische Stechmücken. Typische Erkennungsmerkmale sind:

  • eine schwarz-weiße Färbung

  • ein weißer Längsstreifen auf dem Rücken

  • weiß gestreifte Beine und Körperbereiche

  • ein weiß gefärbtes Endglied an den Hinterbeinen

  • eine Körpergröße von ungefähr drei bis acht Millimetern

Anders als viele heimische Mücken ist die Tigermücke überwiegend tagsüber aktiv. Sie fliegt nahezu geräuschlos und kann innerhalb kurzer Zeit mehrfach stechen.


Kleine Wasserstellen als mögliche Brutstätten

Für die Eiablage nutzt die Asiatische Tigermücke bevorzugt kleine Ansammlungen von stehendem Wasser. Bereits eine Wasserhöhe von etwa zwei Zentimetern kann ausreichen, wenn das Wasser mindestens eine Woche stehen bleibt.

Mögliche Brutstätten rund um Haus, Balkon und Garten sind beispielsweise:

  • Blumentopfuntersetzer und Übertöpfe

  • offene Regentonnen

  • Gießkannen und Eimer

  • Tiertränken

  • verstopfte Dachrinnen und Abläufe

  • alte Reifen oder ungenutzte Gefäße

  • Blumenkästen mit Wasserreservoir

Stehendes Wasser sollte mindestens einmal pro Woche vollständig ausgeleert werden. Regentonnen und Zisternen lassen sich dicht abdecken. Nicht benötigte Gefäße sollten trocken oder umgedreht gelagert werden.


Wohnräume zusätzlich vor Tigermücken schützen

Neben der Vermeidung möglicher Brutstätten kann ein passgenauer Insektenschutz an Fenstern und Türen helfen, Tigermücken aus den Wohnräumen fernzuhalten. Da die Tiere sehr klein sind und durch schmale Öffnungen gelangen können, sollten Fliegengitter möglichst lückenlos am jeweiligen Fenster oder an der Tür anliegen.

Maßgefertigter Insektenschutz ermöglicht es, in Bietigheim-Bissingen weiterhin zu lüften, ohne Mücken und andere unerwünschte Insekten ungehindert in das Haus zu lassen.

Verdächtige Stechmücken können fotografiert und zur Bestimmung gemeldet werden. Nach Möglichkeit sollte das Tier bis zu einer Rückmeldung aufbewahrt werden.


Weitere Informationen zu Erkennungsmerkmalen, Brutstätten, Gegenmaßnahmen und Meldemöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Website der Stadt:

Der passende Insektenschutz beginnt mit einer guten Beratung.

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