Asiatische Tigermücke in Bietigheim-Bissingen nachgewiesen

Am 29. Juli 2025 informierte die Stadt Bietigheim-Bissingen über den Nachweis einer Asiatischen Tigermücke. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Stechmückenart ist inzwischen auch in verschiedenen Regionen Baden-Württembergs anzutreffen. Durch einfache Maßnahmen können Einwohner dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung zu erschweren.
Woran erkennt man die Asiatische Tigermücke?
Die Asiatische Tigermücke trägt den wissenschaftlichen Namen Aedes albopictus und ist deutlich kleiner als viele heimische Stechmücken. Typische Erkennungsmerkmale sind:
eine schwarz-weiße Färbung
ein weißer Längsstreifen auf dem Rücken
weiß gestreifte Beine und Körperbereiche
ein weiß gefärbtes Endglied an den Hinterbeinen
eine Körpergröße von ungefähr drei bis acht Millimetern
Anders als viele heimische Mücken ist die Tigermücke überwiegend tagsüber aktiv. Sie fliegt nahezu geräuschlos und kann innerhalb kurzer Zeit mehrfach stechen.
Kleine Wasserstellen als mögliche Brutstätten
Für die Eiablage nutzt die Asiatische Tigermücke bevorzugt kleine Ansammlungen von stehendem Wasser. Bereits eine Wasserhöhe von etwa zwei Zentimetern kann ausreichen, wenn das Wasser mindestens eine Woche stehen bleibt.
Mögliche Brutstätten rund um Haus, Balkon und Garten sind beispielsweise:
Blumentopfuntersetzer und Übertöpfe
offene Regentonnen
Gießkannen und Eimer
Tiertränken
verstopfte Dachrinnen und Abläufe
alte Reifen oder ungenutzte Gefäße
Blumenkästen mit Wasserreservoir
Stehendes Wasser sollte mindestens einmal pro Woche vollständig ausgeleert werden. Regentonnen und Zisternen lassen sich dicht abdecken. Nicht benötigte Gefäße sollten trocken oder umgedreht gelagert werden.
Wohnräume zusätzlich vor Tigermücken schützen
Neben der Vermeidung möglicher Brutstätten kann ein passgenauer Insektenschutz an Fenstern und Türen helfen, Tigermücken aus den Wohnräumen fernzuhalten. Da die Tiere sehr klein sind und durch schmale Öffnungen gelangen können, sollten Fliegengitter möglichst lückenlos am jeweiligen Fenster oder an der Tür anliegen.
Maßgefertigter Insektenschutz ermöglicht es, in Bietigheim-Bissingen weiterhin zu lüften, ohne Mücken und andere unerwünschte Insekten ungehindert in das Haus zu lassen.
Verdächtige Stechmücken können fotografiert und zur Bestimmung gemeldet werden. Nach Möglichkeit sollte das Tier bis zu einer Rückmeldung aufbewahrt werden.
Weitere Informationen zu Erkennungsmerkmalen, Brutstätten, Gegenmaßnahmen und Meldemöglichkeiten finden Sie auf der offiziellen Website der Stadt:

